Hippominos
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Team

Yveline Gindrat

Pferde haben bereits in der frühen Kindheit den Rhythmus meines Lebens bestimmt – und sie tun es bis heute.

Im Alter von 12 Jahren habe ich an einer Tombola ein Stutenfohlen gewonnen, was mein künftiges Leben geprägt hat. Mit diesem Pferd und seinen Nachkommen habe ich verschiedene Disziplinen der Dressur- und Reitkunst ausprobiert.

Nach meiner Lehre als Bereiterin im Nationalen Gestüt Avenches (VD) habe ich realisiert, dass sich die natürliche Asymetrie des Körperbaus meiner Stute Chéva verstärkt hat und sie keine Fortschritte mehr machte. 

Im anschliessenden Studium der Pferdewissenschaften habe ich neue motivierende Lernmethoden wie das Clickertraining und die École de Légèreté nach dem französischen Stallmeister Philippe Karl kennengelernt. Indem ich seine Arbeitsmethoden umsetze, finde ich zu einem zuvor noch nie erreichten Gleichgewicht in der Reitkunst.

In meiner täglichen Arbeit bilde ich Pferde aus und erteile Reitunterricht. Meine Leidenschaft ist es, die Harmonie mit dem Pferd zu finden und die Besitzer beim Aufbau einer guten Beziehung mit ihrem Pferd zu unterstützen. Ich arbeite mit den aktuellsten Lerntheorien und lasse mich von verschiedenen Reitmeistern inspirieren.

Die Arbeit mit Domino begeistert mich besonders, weil er dafür bestimmt ist Menschen in Ihrer Entwicklung zu unterstützen.

 
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Regula Blöchlinger

Seit 1998 bin ich sporadisch als Dozentin in der Ausbildung zur Reitpädagogin SV-HPR, heute Pferdegestützte Therapie PT-CH tätig. Während dreier Jahre war ich Schulleiterin dieser Ausbildung. Über diese Arbeit habe ich mich mit den theoretischen Hintergründen zur Arbeit mit dem Pferd auseinander gesetzt. Durch meine Erfahrungen in meinem Erstberuf als Kindergärtnerin und anschliessend als Psychologin sind mir mögliche Störungsbilder bekannt. Die Ausbildung und Arbeit als Psychotherapeutin bringt mich in Kontakt mit den vielfältigsten Schwierigkeiten, Probleme bei denen die Sprache alleine oft nicht genügt, um neue Erfahrungen zu machen. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung mit Pferden, verbunden mit dem theoretischen Wissen über die tatsächlichen Effekte, die über die Arbeit mit Tieren erreicht werden können und der Weiterbildung in pferdegestützter Psychotherapie, bin ich von der Arbeit mit Tieren überzeugt. Gerade Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen kann der Kontakt mit Pferden Zugang zu ihren Gefühlen ermöglichen. Sie können mit Tieren wunderbare Erfahrungen machen. Erfahrungen die über die Reflexion integriert werden können.

Die Stiftung für das Pferd hat Domino an den Verein Hippominos übergeben, der damit die Aufgabe übernommen hat, Dominos Zukunft als Therapiepferd zu fördern und zu unterstützen. Ich bin von Dominos Qualitäten für diese Arbeit überzeugt und freue mich ihn in seiner Entwicklung zu begleiten.

 
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Roland Misteli

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Vor rund 30 Jahren begannen mich Pferde durch ihre Einzigartigkeit zu faszinieren.

Die Anmut und die Eleganz der Bewegungen, die Kraft und die Schnelligkeit, die Wildheit und bisweilen die Unberechenbarkeit, dann wieder die Sanftheit und Lernbereitschaft sind verschiedene Aspekte dieser Anziehungskraft.

Anfänglich – relativ unbedarft – lernte ich sozusagen autodidaktisch, mich auf erfahrenen, zwischendurch eigenwilligen Pferden im Sattel zu halten (meistens jedenfalls).

Anschliessend folgte das gemeinsame Lernen mit einem jungen Pferd. Reitlektionen, Bodenarbeit und Ausritte liessen uns unsere Möglichkeiten und Grenzen erfahren und stetig erweitern.

Durch die Betreuung von eigenen Pferden zu Hause wurde die Faszination schliesslich noch grösser. Die tägliche Fütterung und Pflege, Stall- und Weidemanagement, Futterbeschaffung, Krankheiten usw. liessen mich immer mehr über die Ethologie der Pferde erfahren.

Die Ausritte durch Wald und Wiesen, die Arbeit mit und die Betreuung von zwei eigenen Pferden bilden einen perfekten Ausgleich zu meiner kopflastigen Arbeit (entspannte Spannung).

Pferde kommunizieren klar und direkt. Ihrer Sprache auf die Spur zu kommen und mit ihnen in Interaktion zu treten, ist ein fantastischer Prozess.

Pferde spiegeln unser Verhalten sofort durch ihr eigenes Verhalten zurück. Dadurch sind sie für den Einsatz in der therapeutischen Arbeit bestens geeignet.